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Relaunch für den Bendorfer Tennissport

Am 24. März 2023 fand die erste Mitgliederversammlung des neugegründeten Tennisvereins Bendorf mit Wahl eines neuen Vorstandes statt. Die Umstände machten es erforderlich, dass beide bisher bestehenden Tennisvereine in Bendorf ihre Kräfte und Ressourcen bündeln und zu einem neuen Verein, dem TV Bendorf e.V. verschmelzen. Dieser Fusionsprozess wurde in nur 12 Monaten im März 2023 vollendet. Maßgeblich daran beteiligt waren nach Zustimmung der Mitglieder beider Vereine die beiden ehemaligen Vorsitzenden Olivier Hasenauer und Josef Klöckner, sowie Anja Donath und Lisa Held.


Letzteren wurde für ihr „ Besonderes Engagement in der Fusionsphase des TCB und BTV“ die goldenen Ehrennadel verliehen. Der TV Bendorf kann nun mit frischen Kräften neu starten und seinen 130 Mitgliedern das Tennis spielen im Verein weiter ermöglichen. Vereinsadresse ist In der Langfuhr 22 neben dem Bendorfer Tennispark. Unsere Anlage verfügt über 5 Sandplätze, die in der Zeit von April bis Oktober für den Spiel- Trainings- und Freizeitbetrieb genutzt werden können. Die ersten Termine bereits stehen fest. Am 1. April 10 Uhr findet der 1. Arbeitseinsatz zur Vorbereitung der Anlage auf die Saison statt. Die Platzeröffnung ist für den 10. April geplant und die Saisoneröffnung am 23. April 2023.


Zur Vorgeschichte:

Seit 72 Jahren wird im Bendorfer Breitensport Tennis gespielt. Schon 1950 gründete sich der Tennisclub Bendorf (TCB). Als in den 80er Jahren der Tennissport in der Bundesrepublik weiter boomte und die Nachfrage, im Verein Tennis zu spielen, stieg, gründete sich 1981 ein zweiter Verein, der Bendorfer Tennisverein 81 e.V. (BTV81). In beiden Vereinen führten die Mitglieder ein Vereinsleben, das von Engagement für den Aufbau und Erhalt des Vereins, von Spaß und Freude am weißen Sport, von Wettkampfgeist bei Turnieren und Medenspielen aber auch von anderen gemeinsamen Unternehmungen und Festen geprägt war. Viele Kinder und Jugendliche sind im TCB und BTV 81 groß geworden. Sie haben dort regelmäßig trainiert, einen Großteil ihrer Freizeit im Tennisverein verbracht, sich bei Jugendclubmeisterschaften und Medenspielen an Gleichaltrigen gemessen und zusammen gefeiert. Man dachte, die Zukunft der Vereine sei gesichert und der Nachwuchs stünde bereit. Doch das Leben und die Umstände ändern sich. Ausbildung, Studium, Arbeitsplätze und andere Dinge fordern viel Zeit oder machen einen Ortswechsel notwendig. Die Bereitschaft, sich ehrenamtlich für den Verein zu engagieren, sank immer mehr. Tennisbegeisterte gibt es jedoch immer noch, deshalb galt es umzudenken, um so die Ausübung des Tennissports im Verein weiter möglich zu machen.




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